
Mein lieber GUTTENBERG!
In Ihrer letzten Botschaft an die Nation beklagten Sie die Berichterstattung über Afghanistan durch die Medien. DIE TAGESSCHAU berichtet: "Der Ansatz des "eingebetteten Journalismus" sei ein "System der Offenheit". Er führe zu einem besseren Verständnis für die Soldaten. Guttenberg forderte, dem Afghanistaneinsatz öffentlich mehr Aufmerksamkeit zu schenken. "Wir dürfen nicht in die Routine des freundlichen Desinteresses zurückfallen." Die Soldaten in Kundus hätten das Gefühl, die deutsche Bevölkerung interessiere sich nur für ihre Nationalelf, nicht für ihre Soldaten."
Schön und gut mit dem Natiofüßeteam, aber es würde Ihnen dann doch nicht etwa reichen, DRITTER zu werden?! Zweiter Sieger ist besser, nicht? Und an dieser Stelle kommt mein Tipp an Sie: Erst gestern beobachtete ich eine mdr-Reportage über die WOLFSSCHANZE, von der der kleinwüchsige Seltsambartträger aus Österreich lange Zeit die WOCHENSCHAU zensierte. Er gewann damit zwar nicht, aber es sah kurzzeitig gut aus und er wurde immerhin Zweiter. Wie wäre es denn, wenn Sie sich ALLE Afghanistan-Berichterstattungen zu Hause am heimischen Salz- ähm, Guttenberg vorher ansehen und zur Genehmigung frei geben würden?
Wie jetzt? Es gibt ZU VIEL davon? Da kann ich doch nix für!